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Samstag, 21. Januar 2012 |
Bisher war Microsoft recht schweigsam, was Windows 8 und geplante Termine angeht. So hat Microsoft-Chef Steve Ballmer erst jetzt auf der CES 2012 verraten, dass es gegen Ende Februar eine öffentliche Beta-Version des neuen Betriebssystems geben wird.
Für die meisten Windows-Nutzer, die sich nicht mit einer unfertigen Version abgeben wollen, dürfte aber eher der Termin für die Veröffentlichung der finalen Version von Windows 8 interessant sein. Hier gab es bisher nur Spekulationen über einen Zeitpunkt im Herbst 2012, die nun durch Janelle Poole, PR-Chefin der Windows Business Group gegenüber Pocket-lint fast bestätigt wurden.
Pool erklärte, dass man nicht über das Veröffentlichungsdatum gesprochen habe und das üblicherweise auch nicht tue. Man treffe nur Aussagen von Milestone zu Milestone und der nächste sei das Customer Preview, also die öffentliche Beta-Version, Ende Februar. »Aber ich denke, dass es gut ist, sich daran zu orientieren, dass wir immer gesagt haben, dass neue Windows-Versionen ungefähr alle drei Jahre veröffentlicht werden und in diesem Oktober sind es drei Jahre, seit dem Windows 7 veröffentlicht wurde. Ich denke, das ist das ist ein guter Orientierungspunkt«, so Poole. Damit ist diese Aussage zwar keine offizielle Bestätigung, aber ein guter Hinweis darauf, wann Windows 8 veröffentlicht werden soll. |
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Mittwoch, 11. Januar 2012 |
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Der hierzulande generierte Smartphone-Absatz lag 2011 weit über der ursprünglichen positiven Prognose. Dies meldet der Branchenverband Bitkom. Auch der Umsatz schloss mit einem deutlichen Plus ab.
Rund 11,8 Millionen Geräte und damit 31 Prozent mehr Smartphones als noch im Jahr 2010 wurden 2011 an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht. Wie der Bitkom auf Basis von Daten des European Information Technology Observatory (EITO) mitteilt, entwickelte sich damit der Markt besser als angenommen.
Klassisches Handy verliert
Die Smartphone-Verkäufe haben unsere ohnehin optimistischen Prognosen noch einmal weit übertroffen, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Ursprünglich war der Verband von einem Absatz in Höhe von zehn Millionen Stück im Jahr 2011 ausgegangen.
Der Verkauf von herkömmlichen Handys ging dagegen um 19 Prozent auf 15,6 Millionen Stück zurück. Damit sind inzwischen zirka 43 Prozent der verkauften Handys Smartphones: Was aber umgekehrt natürlich auch bedeutet, dass das Standard-Handy nach wie vor begehrt ist. Der Umsatzanteil der Smartphones liegt bei zwei Dritteln, da die Geräte deutlich teurer sind als normale Handys. Der mit Smartphones generierte Umsatz stieg im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Gemäß Bitkom waren neben Tablets die Smartphones einer der Hightech-Renner im Weihnachtsgeschäft 2011. 16 Prozent der Deutschen sagten im Vorfeld der Feiertage, dass sie ein Smartphone anschaffen oder verschenken wollen. Zum Vergleich: 13 Prozent hatten vor, einen Tablet zu erwerben.
Parallelnutzung
Außerdem geht der Trend zudem hin zur gleichzeitigen Nutzung von mehreren Geräten. Auf jeden Bundesbürger kommen im Schnitt 1,3 aktiv genutzte Handys und Smartphones. 29 Millionen Deutsche haben mindestens zwei in Gebrauch. Der Trend zum Zweit- oder Dritt-Gerät wird durch neue Smartphones weiter verstärkt, kommentierte Bitkom-Präsident Dieter Kempf die im Dezember vorgelegten Studienergebnisse. |
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Dienstag, 10. Januar 2012 |
Microsoft liefert derzeit ein Update für sein Smartphone-Betriebssystem Windows Phone aus. Der Software-Flicken bringt keine neuen Funktionen auf die Telefone, behebt aber ein paar Fehler, unter anderem ein Problem mit der virtuellen Tastatur, das nach dem Mango-Update bei einigen Nutzern auftrat.
Etliche Besitzer eines Modells mit Windows Phone 7 beklagten im Support-Forum von Microsoft, dass sich die Tastatur nach dem Update auf Windows Phone 7.5 Mango manchmal gar nicht öffnet oder während des Schreibens eines Textes einfach schließt. Zumindest das plötzliche Verschwinden der virtuellen Tasten wird durch das aktuelle Update von Microsoft behoben.
Darüber hinaus wurden die Sicherheitseinstellungen im People-Hub verschärft. Die Ich-Funktion, in der Informationen über den Besitzer des Handys zusammengefasst sind, verschickt ungefragt Daten über Wlan-Zugänge und die Standorte von Mobilfunkmasten in der Umgebung an Microsoft. Nach dem Update hat der Nutzer die Möglichkeit dem Versand der Informationen zu widersprechen.
Microsoft listet auch die Behebung von Fehlern in Verbindung mit Microsoft Exchange Server 2003 auf und eines Problems bei der Anrufbeantworter-Funktion. Außerdem gibt es nach Angaben des Technik-Blogs plaffo.com einige Änderungen bei der Benennung einzelner Einstellungen, unter anderem beim Schalter für die 3G-Verbindung. |
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Freitag, 30. Dezember 2011 |
Ein sofortiges Verkaufsverbot gegen das Samsung-Tablet Galaxy 10.1N hat das Düsseldorfer Landgericht abgelehnt. Das Design des überarbeiteten Modells setze sich ausreichend von Apples iPad ab, so die vorläufige Entscheidung.
Nicht nur deutschlandweit wie das Galaxy 10.1, nein, gleich europaweit wollte Apple den Verkauf des Galaxy 10.1N von Samsung stoppen. Doch die beantragte Einstweilige Verfügung lehnte das Gericht ab. Wenn am 9. Februar das endgültige Urteil gefällt wird, ist das Weihnachts- und Nachweihnachtsgeschäft schon lange vorbei.
Gegenüber der Vorgängerversion ohne das N in der Typenbezeichnung hatten die Koreaner unter anderem einen silbernen Rahmen um das Display hinzugefügt, längliche Schlitze an den vorderen Lautsprechern ins Gehäuse gefräst und sogar den Schriftzug Samsung prominent platziert. Seit Mitte November war diese Version auf dem deutschen und europäischen Markt erhältlich (siehe Beitrag Galaxy 10.1N soll Verkaufsverbot umgehen )
Für die Richter waren diese Maßnahmen ausschlaggebend: Das Galaxy-Tablet mit dem Zusatz N hebe sich ausreichend vom Wettbewerbsprodukt iPad2 ab. Auch in der Grundtendenz ließen sie erkennen, dass Samsung in diesem Fall voraussichtlich keine Niederlage einstecken wird.
Für Apple ist es bereits der zweite Rückschlag vor deutschen Gerichten innerhalb kürzester Zeit: Erst vor knapp zwei Wochen hatte das Landgericht Mannheim entschieden, dass das iPhone von Apple ein Patent von Motorola verletzt. Gegen Auflagen hätte Motorola sogar einen Verkaufsstopp durchsetzen können. |
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